Betriebszweig „Wasserversorgung“
Im Zuge des Ausbaues der Mosel erhielt die Stadt Traben-Trarbach im Jahre 1966 eine Ersatzwasserversorgungsanlage in der Wittlicher Senke. Erst im September 1989 konnte ein 25-jähriges Verfahren bezüglich der so genannten „staubedingten Mehrkosten“ abgeschlossen werden. Bei der Verhandlung am 13.09.1989 im Bundesverkehrsministerium in Bonn wurde mit Unterstützung der politischen Kräfte aus dem hiesigen Raum und der Landesregierung Rheinland-Pfalz zwischen den Verhandlungsführern, Ministerialdirektor H. Contzen (Abteilungsleiter für Binnenwirtschaft und Wasserstraßen) einerseits und Bürgermeister Alois Weber andererseits, eine Vereinbarung geschlossen, wonach die Bundesrepublik Deutschland zur abschließenden Erfüllung aller Verpflichtungen an die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach den Betrag von 2,2 Mio. DM im Jahre 1991 gezahlt hat.
Nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz wurden die „Wasserversorgung“ und die „Abwasserbeseitigung“ ab dem Jahre 1975 auf die Verbandsgemeinde übertragen.
Außer den Hunsrückgemeinden Irmenach und Lötzbeuren, die dem Wasserzweckverband Hunsrück I angeschlossen sind, wurden die Versorgungsanlagen der Gemeinden Enkirch, Burg (Mosel) und Starkenburg im Rahmen des Aufgabenübergangs in den Eigenbetrieb „Wasserwerk der Verbandsgemeinde“ übernommen.
In den Sommermonaten kam es in verschiedenen Ortsgemeinden immer wieder zu Versorgungsengpässen. Mit dem Anschluss von Kautenbach an das Versorgungsnetz der Stadt (1984), der Ortsgemeinde Starkenburg an den Zweckverband „Hunsrück I“ (1982), der Ortsgemeinde Burg (Mosel) (1985) und der Ortsgemeinde Enkirch (2007) an den Zweckverband Eifel-Mosel wurden die Versorgungsschwierigkeiten beseitigt. Seit diesem Zeitpunkt ist die Versorgung der Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser stets gewährleistet.
Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag im Ausbau der Versorgungsnetze der Ortgemeinden und der Erschließung von Neubaugebieten. Im Jahre 1982 /83 wurde u.a. das gesamte Versorgungsnetz von Irmenach nach Starkenburg einschließlich Hödeshof verlegt.
Insgesamt wurden in dem Zeitraum von 1970 bis heute rund 7,5 Mio. € im Betriebszweig „Wasserversorgung“ investiert. Die Wasserabgabe stieg von 456.000 cbm im Jahre 1970 auf heute rund 520.000 cbm (14 v. H.) an.
Anträge zur Wasserversorgung finden Sie hier.
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