SchnellLadesäule für Elektroautos

innogy eröffnet erste Schnelladesäule in der Region Trier

innogy eröffnet erste Schnelladesäule in der Region Trier

Laden während einer Kaffeepause im Turbogang möglich - Ladeinfrastruktur in der Nähe der A60 in Betrieb genommen

Wittlich, 5. Dezember 2018

Laden während einer Kaffeepause: Ab sofort können Fahrer von Elektroautos ihr Fahrzeug an der ersten Schnelladesäule in der Region Trier im Turbogang wieder voll „tanken“. Das Energieunternehmen innogy hat die innovative Ladesäule gemeinsam mit Vertretern aus der Lokalpolitik in Betrieb genommen. Die neue Schnellladeoption ermöglicht ein Aufladen von Elektroautos mit einer Ladeleistung von bis zu 150 KW Gleichstrom innerhalb von nur ca. 30 bis 60 Minuten, je nach Fahrzeugtyp.

Das neue Angebot auf dem Gasthof Breit befindet sich in unmittelbarer Nähe zur A60 in Wittlich und füllt damit eine Lücke in der Elektro-Ladeinfrastruktur für den Autobahnverkehr, der auch bis aus dem Ruhr- bzw. Rhein-Maingebiet kommt. Die neue Schellladesäule verfügt über insgesamt zwei Gleichstrom-Ladepunkte, so dass dort ebenso viele Elektrofahrzeuge in Rekordzeit aufgeladen werden können. „Ladeinfrastruktur gibt es bisher vor allem im Bereich der größeren Städte. Doch der Durchbruch kann dieser wichtigen Zukunftstechnik nur dann gelingen, wenn die Ladepunkte auch im ländlichen Raum und an allen Autobahnen entstehen“, erläutert Joachim Rodenkirch, Bürgermeister der Stadt Wittlich, beim Presse- und Fototermin vor Ort. „Es freut mich, dass dieses richtungsweisende Projekt zum Aufladen von Elektrofahrzeugen mit Ökostrom im Raum Wittlich realisiert werden konnte.“

Die neue Schnelllademöglichkeit von innogy soll auch Menschen im ländlichen Raum einen Umstieg auf die schadstoffarme und CO2-freie Elektromobilität ermöglichen. Denn die Nutzung von E-Fahrzeugen verbessert die Luftqualität nachhaltig. Im neuen Elektroladepark bei Wittlich testet innogy dabei neben der Schnelladesäule mit bis zu 150 kW Kapazität eine weitere Innovation für die Zukunft des Autoverkehrs. So übernimmt die erste serienreif entwickelte intelligente Straßenlaterne von innogy, ein sogenannter SmartPole, die Beleuchtung des neuen Areals. Diese Anlage zählt zu den ersten Ihrer Art, die innogy deutschlandweit in Betrieb genommen hat. Das Besondere an der neuen Technik ist der in dem SmartPole integrierte Ladepunkt für Elektroautos mit bis zu 22 kW, eine Leistung, die zum Aufladen von den meisten Klein- und Mittelklassewagen ausreichend ist.

Von diesem SmartPoles konnte sich auch Marcus Heintel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, ein erstes Bild machen. Dies werden nämlich dieselben Laternen sein, die im Rahmen des von innogy mit der Stadt Traben-Trarbach vereinbarten Projekts „SmartCity“ im Stadtgebiet aufgestellt werden. „Ich freue mich, dass innogy auch in unserer Verbandsgemeinde auf dem Gebiet der Elektromobilität, gepaart mit Straßenbeleuchtung und auch W-LAN-Vernetzung aktiv ist und damit bei der Stärkung des ländlichen Raums ein starker Partner ist“, so Heintel beim Ortstermin in Wittlich.

„Der Elektro-Ladepark von innogy ist ein Vorzeigeprojekt für den Ausbau der Elektromobilität in der Region. Es freut mich, wenn die neuen Ladeoptionen dazu beitragen, dass sich mehr Bürger dazu ermutigt fühlen, ein Elektrofahrzeug anzuschaffen“, erklärt Lothar Stanka, Vertriebsleiter eMobility bei innogy. „Denn die emissionsfreie Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil, um die Feinstaub- und Stickoxidbelastung in den Städten zu senken.“

In die Errichtung der neuen Ladeinfrastruktur für Elektroautos hat innogy insgesamt rund 70.000 Euro investiert. Durch den jetzt startenden Betrieb erhofft sich das Unternehmen darüber hinaus auch weitere Erkenntnisse, um das Konzept erfolgreich an anderen Standorten umzusetzen.

 

Bild: Gemeinsam betankten Vertreter aus der Lokalpolitik und von innogy ein Elektroauto an der neuen Schnellladestation auf dem Gasthof Breit an der A60 bei Wittlich. (Foto: David Kryszons/innogy)

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