Corona Massnahmen

Corona-Maßnahmen bis 07. März 2021 verlängert


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Ergebnisse der letzten Runde der Bundeskanzlerin mit den Ländern sind Ihnen sicherlich bekannt. Leider ist die von vielen erhoffte Lockerung, mit Ausnahme der ab 1. März wieder öffnenden Friseursalons, ausgeblieben. Die Hoffnung auf eine Öffnungsperspektive wurde enttäuscht, auf die vor allem die Geschäftswelt, die Hotellerie und Gastronomie gewartet haben. Die Enttäuschung kann ich sehr gut verstehen. Wichtig wäre gewesen, eine konkrete Perspektive aufzuzeigen, auf den sich dann einzelne Branchen hätten einstellen können.

Allerdings müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass die Mutation des Corona-Virus ihre Gefährlichkeit unter Beweis gestellt hat. Galt es vor rund einem Jahr und zunächst auch im aktuellen Shutdown, die Ausbreitung generell einzudämmen, muss nun der Fokus darauf gelegt werden, dass die Mutation gestoppt wird. Denn die Maßnahmen an sich haben, wie insbesondere auch in unserer Verbandsgemeinde Traben-Trarbach und im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu erkennen ist, Wirkung gezeigt und den Inzidenzwert auf unter 25 (Stand: 15.02.2021, 14.00 Uhr) sinken lassen; 16 akut Infizierte sind es derzeit in unserer Verbandsgemeinde und 5 Personen, die im gesamten Zeitraum an oder mit Covid verstorben sind. Daher danke ich Ihnen alle für Ihre geduldige Mitwirkung und Ihr aktives Mitwirken hier vor Ort.

Gleichwohl sind aber die psychischen Folgeerscheinungen nicht übersehbar. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat es verdeutlicht: „Der Lockdown zehrt an uns, die Nerven liegen blank.“ Wir vermissen uns gegenseitig und wir vermissen die Möglichkeiten, sich zu treffen, zu feiern, auszugehen, einfach „unter die Leute“ zu kommen. Wir sind alle soziale Wesen und brauchen die Gemeinschaft, das Miteinander. Wir vermissen die Spiel- und Schulkameraden, unsere Vereinsmitglieder, unsere Mannschaftskameraden, unsere Mitstreiter im Orchester oder Chor genauso wie die Familienfeiern, die Kirmes, das Straßenfest, das Sportereignis, das Konzert oder auch nur das Training, die Versammlung, den Besuch eines Gottesdienstes oder die Probe. Und natürlich ebenso ganz aktuell die ausgefallenen Karnevalsveranstaltungen und –umzüge. Wir vereinsamen menschlich und kulturell, dies wird uns von Woche zu Woche stärker bewusst. Auch deshalb brauchen wir eine Perspektive, einen Lichtblick, denn auf Dauer tut uns dies alles nicht gut.

Meiner Ansicht nach kommen wir aber immer noch nicht umhin, zunächst die Pandemie so weit in den Griff zu bekommen, um dann wieder zu mehr sozialem Miteinander zu kommen. Es ist für uns alle eine harte Zeit, keine Frage. Aber erst müssen, bei allem gegenseitigen Vermissen, das ich sehr gut auch persönlich nachempfinden kann, durch Tests und Impfungen ausreichende Schutzmaßnahmen vorhanden sein, ehe wir wieder richtig und sorgenfrei zusammenkommen können. So lange müssen wir noch geduldig sein, und dafür danke ich Ihnen schon jetzt sehr herzlich!

Ihr Marcus Heintel

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

 

Zu den Regelungen noch folgende Erläuterungen:

Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum dürfen aktuell ein Hausstand plus eine weitere Person zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 6 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen. Dem nicht in häuslicher Gemeinschaft lebenden Elternteil ist es außerdem erlaubt, sein Umgangsrecht weiterhin auszuüben. Ausnahmen gibt es auch für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen. Das wichtigste ist: Vermeiden Sie so viele Kontakte wie möglich und halten Sie den kleinen Kreis Ihrer Kontakte möglichst konstant!

Einzelhandel, Dienstleistungen, die 7-Tages-Inzidenz

Der Einzelhandel bleibt mit Ausnahmen für Waren des täglichen Bedarfs geschlossen. Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen.

Medizinische Masken

Medizinische Masken – also OP-Masken oder virenfilternde Masken wie KN95- oder FFP2-Masken oder Masken vergleichbaren Standards – sind unter anderem Pflicht beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Gottesdiensten und beim Behördengang.

Schule und Kita

Ab dem 22. Februar sollen die Klassen 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Klassen der Orientierungsstufe sollen im März zügig folgen. Wann immer möglich, sollen medizinische Masken getragen werden, Lüften und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden.

Schnelltest für den Eigengebrauch

Schnelltests sollen Infektionsrisiken minimieren. Erzieher und Erzieherinnen sowie die Lehrerschaft können sich anlasslos testen lassen.

Einreisebestimmungen

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland gilt seit dem 11. Januar grundsätzlich neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise.

Die aktuellen Corona-Regeln finden Sie auch unter https://corona.rlp.de.