Corona Impfungen

Corona Impfungen


Nach der Impfverordnung des Bundes gehören zur Gruppe der höchsten Priorität, die zuerst geimpft wird:

•         Personen über 80 Jahre

•         Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.

•         Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege

•         Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen)

•      Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen Gruppen (z. B. in der Onkologie oder Transplantationsmedizin)

Die Fahrt zum Impfzentrum ist grundsätzlich selbst oder mit Hilfe von Verwandten, Freunden oder Nachbarn vorzunehmen. Da es sich bei der Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 um eine Leistung der Krankenkassen handelt, können die Fahrkosten zum nächstgelegenen Impfzentrum für gesetzlich Versicherte übernommen werden, sofern eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:

•     Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“

•     Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkung bzw. Merkzeichen „G“

•     Pflegegrad 4 oder 5.

Sollte zur Beförderung ein Taxi oder ein anderes höherwertiges Transportmittel erforderlich sein, bedarf es zum Nachweis des medizinisch erforderlichen Transportmittels jedoch vorab einer Verordnung einer Krankenbeförderung von der sonst behandelnden Ärztin oder dem sonst behandelnden Arzt. Ein Anspruch auf Fahrkosten besteht ferner für Versicherte, die sich parallel zur Corona-Impfung über einen längeren Zeitraum in einer ambulanten Behandlung befinden und daher einen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten haben. Eine Verordnung einer Krankenbeförderung muss ebenfalls zuvor vom Hausarzt ausgestellt werden. Für den Fall, dass jedoch keinerlei Möglichkeit vorhanden ist, zum Impfzentrum zu kommen, stehen in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach Hilfsangebote von ehrenamtlichen Fahrdiensten zur Verfügung.

Der Ablauf im Impfzentrum ist durchorganisiert. Die Menschen werden in sechs Schritten zur Impfung geleitet:

•    Registrierung: Besucherinnen und Besucher legen die Dokumente zur Identitätsprüfung und Impfberechtigung vor

•     Information: Im Wartebereich erhalten die Besucherinnen und Besucher Informationsmaterialien.

•  Aufklärungsgespräch: Hier findet ein ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen statt. Im Anschluss an das Gespräch sind je ein Aufklärungsmerkblatt und ein Einwilligungsbogen zu unterzeichnen.

•     Impfung: Das Gesundheitspersonal führt die Impfung durch.

•    Nachbeobachtung: Hier können sich die geimpften Personen unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten.

•   Terminvereinbarung: Besucherinnen und Besucher erhalten ihren zweiten Impftermin.

Auch im Impfzentrum gelten die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19. So gibt es zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen, damit alle den Mindestabstand einhalten und sich die Hände waschen können. Außerdem besteht die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske).

Ergänzt werden diese Impfzentren durch mobile Impfteams und Impfungen in Kliniken, die eine „Eigenimpfung“ ihrer Belegschaft durchführen.

Auf folgenden bundesweiten Internetseiten finden Sie zudem noch Informationen:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/wo-kann-man-sich-impfen-lassen/

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988 auch in Leichter Sprache und in Gebärdensprache.